RESEARCH / Forschung 

Wintersemester 19/20  Lehrauftrag Kulturmanagement beim Masterstudiengang Performance Studies, Uni Hamburg

10. — 14. Juli 2019  Feministisches Bildungscamp, Kassel

05. + 06. Juli 2019  Workshop in der Konferenz Bildung is a Battlefield – Lernen im neoliberalen Kapitalismus und Alternativen

13. — 18. Mai 2019  Doktorierenden-Workshop Festivals als Innovationsmotor, am Institut für Theaterwissenschaft/Universität Bern

Wintersemester 18/19  Lehrauftrag Kulturmanagement beim Masterstudiengang Performance Studies, Uni Hamburg

23. + 24. August 2018  Doktorand_innen Seminar Körper, Macht, Identität und Gender in der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin

16. + 17. Februar 2018  Künstler_innen-Meeting zu Arbeitsweisen/Strukturen der zeitgenössischen Choreografie, Kampnagel, Hamburg

23. + 24. November 2017  Doktorand_innen Seminar Körper, Macht, Identität und Gender in der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin

08. Oktober 2017  Vortrag in der Tagung Act. Move. Perform. Performance und Performativität in Kunst, Bildung und Forschung, Dresden

18. — 20. Mai 2017  Symposium Publikum im Gegenwartstheater, Bern, Schweiz

PUBLIKATIONEN / Publications

Tanzen im Gefüge der Interessen — Eine Untersuchung von Bewegung im öffentlichen Raum

Carolin Christa, Sonia Franken, Sophia Guttenhöfer und Regina Rossi (Bauchladen Monopol) 

Darf man 2010 „in the rain“ tanzen? Ein performativer Eingriff in choreografische Ordnungen der Stadt (in: Tanz, Raum, Urbanität, 2015)

Carolin Christa, Sonia Franken, Sophia Guttenhöfer und Regina Rossi

The Audience as (Moved) Mass Suddenly everywhere is black with people von Marcelo Evelin

Audience interaction and participation in the performing arts has increasedsince the late 1990s, as evidenced in performances by LIGNA,Gob Squad, Rimini Protokoll and SIGNA as well as in museum workby Tino Sehgal, to name only a few examples from contemporary theatrein the German-speaking area. Stagings and variations of interactionand participation have by now been well-researched in the fieldof theatre and dance scholarship, with the exception however of systematic-scientific analyses of the organisation and dynamics of audienceswhen conceived of as groups, communities or masses.

It is forthis reason that, based on the observation of audience constellations,reactions and movement in Suddenly everywhere is black with people,this paper will propose one way of studying participatory audiences.Building on Elias Canetti’s reflections in Masse und Macht, the audiencewill be considered as constituting a mass.

PUBLIKUM ALS [BEWEGTE] MASSE Suddenly everywhere is black with people von Marcelo Evelin

Interaktion und Partizipation des Publikums in den performativen Künsten nehmen seit den späten 1990er Jahren stark zu: Die Performances von LIGNA, Gob Squad, Rimini Protokoll und SIGNA sowie die Museumsarbeiten von Tino Sehgal sind nur einige Beispiele des deutschsprachigen Gegenwartstheaters hierfür. Inszenierungen und Spielarten von Interaktion und Partizipation sind im Feld der Theater-und Tanzwissenschaft mittlerweile gut erforscht. Die Ausnahme hingegen sind systematisch-wissenschaftliche Analysen der Organisation und Dynamik eines Publikums beispielsweise als Gruppe, Gemeinschaft oder Masse.

Aus diesem Grund wird in diesem Beitrag eine Option für die Untersuchung eines teilnehmenden Publikums eröffnet, die auf der Beobachtung von Konstellationen, Reaktionenund Bewegung des Publikums der Performance Suddenly everywhereis black with people basiert. Ausgehend von Elias Canettis Überlegungenin Masse und Macht soll die Gruppe der Zuschauenden als Massebetrachtet werden.

Help me if you can! Festivals und das Potenzial der Freiwilligkeit  — Erscheint in Kürze in der Reihe itw: im dialog

Freiwillige Arbeit ist seit Jahren Realität in der Festivallandschaft der Performativen Künste im deutschsprachigen Raum. Systematisch-wissenschaftliche Beschreibungen und Auseinandersetzungen mit Organisationsform, Strukturierung und Rangordnung der Freiwilligkeit innerhalb der Festivaladministration sind hingegen rar. In dem Aufsatz wird die Praxis von freiwilliger Arbeit bei den interdisziplinären HALLO: Festspielen (Hamburg) dargestellt und mit Hilfe Hardt/Negris Konzept des »Unternehmertum der Multitude« Freiwilligkeit als Potenzial betrachtet.